Geschichte der Kartenspiele
Wie Karten im Osten entstanden, wann sie Europa erreichten und warum sich ihr Aussehen über Jahrhunderte nur langsam veränderte und doch wiedererkennbar blieb. Wir erzählen nur, was durch Quellen belegt ist.
Ein unabhängiges Magazin über Spielkarten als Gegenstand von Kunst und Design. Es hat nichts mit Glücksspiel zu tun, bewirbt es nicht und steht in keiner Verbindung zur früheren Website unter dieser Domain.
Beiträge
Hier finden Sie die Themenfelder, aus denen sich das Magazin zusammensetzt, und den Katalog einzelner Beiträge. Wir betrachten die Spielkarte aus mehreren Blickwinkeln: als Gegenstand mit langer Geschichte, als Beispiel der Druckgrafik, als Werk eines Künstlers und als Objekt, das gesammelt, beschrieben und bewahrt wird. Wählen Sie das Thema, das Ihnen am nächsten liegt, und folgen Sie den Links in den Karten.
Jedes alte Kartenspiel hat einen Zeichner, auch wenn sein Name längst vergessen ist.
Wie wir Themen auswählen: Ein Stoff kommt ins Magazin, wenn es ein Bild gibt, das man betrachten, ein Handwerk, von dem man erzählen, und eine Geschichte, die man anhand offener Quellen prüfen kann. Spielregeln, Produkttests und Kaufempfehlungen gibt es hier nicht.
Sechs Schwerpunkte, um die sich die Beiträge drehen.
Wie Karten im Osten entstanden, wann sie Europa erreichten und warum sich ihr Aussehen über Jahrhunderte nur langsam veränderte und doch wiedererkennbar blieb. Wir erzählen nur, was durch Quellen belegt ist.
Farbzeichen und höfische Figuren als Bildsystem: warum der König Krone und Attribut trägt, wie Künstler die Figur im schmalen Rechteck lösten und woher die gespiegelte Komposition kommt.
Holzschnitt, Kupferstich, Steinzeichnung und Offset. Wir erklären, wie jedes Verfahren Linie, Farbe und Auflage veränderte und woran man es erkennt.
In den Regionen Europas entstanden eigene Farbzeichen und eigene Figurentypen. Wir vergleichen die örtlichen Traditionen in groben Zügen und zeigen, was sie verbindet.
Ein Kartenspiel auf dem Tisch in einer Genreszene, verstreute Karten im Stillleben, Vignetten in alten Büchern – in der Kunst dient die Karte oft als Anspielung für den Betrachter.
Was Liebhaber sammeln, wie man ein Kartenspiel für den eigenen Katalog beschreibt und wie man den Karton ohne großen Aufwand vor Licht, Feuchtigkeit und Staub schützt.
Hier erscheinen eigenständige Beiträge, die die Redaktion eigens für deutschsprachige Leserinnen und Leser schreibt. Wir wählen Themen, die diesem Publikum nahe sind – vom deutschen Blatt mit Eichel, Laub, Herz und Schellen bis zur Geschichte der Kartenmacher im deutschsprachigen Raum – und verfassen jeden Text neu.
Noch gibt es keine einzelnen Beiträge im Katalog. Sie werden ergänzt, sobald die Redaktion sie fertiggestellt hat.
Drei Lesewege: Hofkarten und Könige, Rückseiten und Muster, kleine Kartenspiele und Patiencen.
Der Weg der Spielkarte vom China der Tang-Zeit zu den europäischen Farben und zum „Atlas“-Blatt von 1862.
Wie das Bild eines Kartenkönigs aufgebaut ist und wie man Holzschnitt, Kupferstich, Lithografie und Offset am Abdruck erkennt.
Zeichner, Formschneider, Drucker, Kartenmacher, Sammler und Kustos – wer hinter jedem Kartenspiel steht.
Das Inhaltsverzeichnis des Magazins und warum Seiten der früheren Website unter dieser Domain nicht wiederhergestellt werden.
Daten und Angaben zur Geschichte der Spielkarte stammen aus frei zugänglichen Nachschlagewerken und Museumsquellen; wo Historiker uneins sind, weisen wir möglichst darauf hin. Zeiten, Orte und Besuchsbedingungen von Ausstellungen und Vorträgen erfragen Sie bitte bei den Veranstaltern.