Geschichte des Kartenspiels
Woher die Spielkarten kamen, wie sie nach Europa gelangten, wann sich die uns vertrauten Farben herausbildeten und warum man ein bestimmtes Kartenbild in Russland sofort wiedererkennt.
Ein unabhängiges Magazin über Spielkarten als Gegenstand von Kunst und Design. Es hat nichts mit Glücksspiel zu tun, bewirbt es nicht und steht in keiner Verbindung zur früheren Website unter dieser Domain.
Die Karte als Bild: ein Magazin über die Kunst der Spielkarte
Ein Kartenspiel wird gemischt, ausgelegt und wieder in die Schachtel gesteckt, meist ohne dass man es genauer betrachtet. Dabei ist jede Karte ein kleiner Abdruck, an dem Zeichner, Formschneider und Drucker gearbeitet haben. Auf den Hofkarten haben sich Gewänder längst vergangener Zeiten erhalten, auf den Rückseiten Ornamente, die einer Buchvignette würdig wären. Startpoker1 ist ein unabhängiges Magazin, das Spielkarten als Werke der Grafik betrachtet und hilft, im vertrauten Kartensatz ein Kapitel Kunst- und Druckgeschichte zu entdecken.
Ein Kartenspiel ist eine Galerie für die Hosentasche: einige Dutzend Drucke, die über Jahrhunderte von Hand zu Hand gingen.
Woher die Spielkarten kamen, wie sie nach Europa gelangten, wann sich die uns vertrauten Farben herausbildeten und warum man ein bestimmtes Kartenbild in Russland sofort wiedererkennt.
Könige, Damen und Buben als Figuren: wie Künstler das Bild komponierten, was die Kartenhelden in den Händen halten und warum die Darstellung gespiegelt wurde.
Holzstock, Kupferplatte, Lithostein und Offsetmaschine: wie sich die Vervielfältigung der Karte wandelte und wie man das Verfahren am Blatt selbst erkennt.
Warum Menschen Kartenspiele sammeln, worauf Kenner achten, wie man einen alten Fund beschreibt und den empfindlichen Karton so lagert, dass die Farben nicht verblassen.
Sechs Themen des Magazins – von den ersten Kartensätzen bis zur Aufbewahrung alter Karten – und der Katalog der deutschen Ausgabe.
Der Weg der Spielkarte vom China der Tang-Zeit zu den europäischen Farben und zum „Atlas“-Blatt von 1862.
Zeichner, Formschneider, Drucker, Kartenmacher, Sammler und Kustos – wer hinter jedem Kartenspiel steht.
Drei Lesewege: Hofkarten und Könige, Rückseiten und Muster, kleine Kartenspiele und Patiencen.
Ausstellungen zur Druckgrafik, Sammlerbörsen, Museumsvorträge und Druckwerkstätten – und wie man eine Ankündigung prüft.
Wie das Bild eines Kartenkönigs aufgebaut ist und wie man Holzschnitt, Kupferstich, Lithografie und Offset am Abdruck erkennt.
Das Inhaltsverzeichnis des Magazins und warum Seiten der früheren Website unter dieser Domain nicht wiederhergestellt werden.
Das Muster der Rückseite verrät über die Entstehungszeit oft ebenso viel wie die Vorderseite. Einfarbig, feines Gitter, Rankenornament oder Karo – notieren Sie, welches Muster vorliegt und ob es auf allen Karten gleich ist.
Achten Sie darauf, wie Könige, Damen und Buben gekleidet sind, ob die Figur ganz oder gespiegelt ist, wie Gesichter und Falten wiedergegeben sind. Der Stil des Zeichners verrät nicht selten Land und Epoche.
Nehmen Sie eine Lupe. Ein etwas grober Umriss mit Farbe über den Linien, feine Schraffur, weiches Korn oder ein regelmäßiges Punktraster stehen für unterschiedliche Techniken. Eine ausführliche Tabelle finden Sie unter „Analysen“.
Die Stärke des Kartons, die Zahl der verklebten Lagen, die Form der Ecken und der Schnitt sind für die Datierung aufschlussreich. Abgerundete oder eckige Ecken, Goldschnitt oder einfache Kante – all das lohnt eine Notiz.
Auf einzelnen Karten und auf der Schachtel finden sich mitunter Namen von Werkstätten, Vermerke zur Druckgenehmigung, Stempel und Notizen früherer Besitzer. Schreiben Sie sie vollständig ab, auch wenn ihr Sinn noch unklar ist.
Nein. Das Magazin hat nichts mit Glücksspiel zu tun, bewirbt es nicht und verlinkt nicht auf entsprechende Angebote. Uns interessiert die Karte als Bild, nicht als Spielgerät.
Nein. Wir veröffentlichen keine Spielregeln und geben keine Spieltipps. Das Magazin erzählt von Karten als Kunst: von Bild, Druck, Geschichte und Sammeln.
Nein, mit Kartenlegen und Wahrsagerei befassen wir uns nicht.
Aus frei zugänglichen Quellen – Nachschlagewerken zur Geschichte der Spielkarte und der Buchgrafik, Museumskatalogen und Veröffentlichungen zur Druckgrafik. Die Quellen sind am Ende jeder Seite aufgeführt.
Früher lief unter dieser Domain eine Werbe-Website mit Bezug zum Glücksspiel. Das heutige Magazin hat damit nichts zu tun, stellt deren Inhalte nicht wieder her und befasst sich nicht mit Glücksspiel. Der Name Startpoker1 stammt von der Domain und sagt nichts über den Inhalt des Magazins aus.
Wir schreiben über Spielkarten als Teil der Geschichte von Grafik und Design: über die ersten Kartenspiele und die Entstehung der Farben, über die Meister, die Karten zeichneten, schnitten und druckten, über Kartenbilder verschiedener Länder, über Karten auf Gemälden und in Buchillustrationen sowie darüber, wie man alte Kartenspiele sammelt und aufbewahrt.
Der Weg der Spielkarte vom China der Tang-Zeit zu den europäischen Farben und zum „Atlas“-Blatt von 1862.
Sechs Themen des Magazins – von den ersten Kartensätzen bis zur Aufbewahrung alter Karten – und der Katalog der deutschen Ausgabe.
Wie das Bild eines Kartenkönigs aufgebaut ist und wie man Holzschnitt, Kupferstich, Lithografie und Offset am Abdruck erkennt.
Drei Lesewege: Hofkarten und Könige, Rückseiten und Muster, kleine Kartenspiele und Patiencen.
Das Inhaltsverzeichnis des Magazins und warum Seiten der früheren Website unter dieser Domain nicht wiederhergestellt werden.
Daten und Angaben zur Geschichte der Spielkarte stammen aus frei zugänglichen Nachschlagewerken und Museumsquellen; wo Historiker uneins sind, weisen wir möglichst darauf hin. Zeiten, Orte und Besuchsbedingungen von Ausstellungen und Vorträgen erfragen Sie bitte bei den Veranstaltern.